Weekly

„Weekly“ ist ein Begriff aus dem Arbeits- und Projektmanagement und beschreibt ein wöchentliches Meeting, meist nicht länger als zehn Minuten, innerhalb eines Teams oder einer Organisation. Ziel ist es, schnell und effizient den Stand der Dinge zu besprechen, Wochenziele festzulegen, Prioritäten zu klären und Verantwortlichkeiten zu verteilen. Besonders in agilen Arbeitsumfeldern gehört das Weekly zu den zentralen Elementen der Projektsteuerung und ist ein bewährtes Instrument im Rahmen agiler Arbeitsansätze.

Typische Inhalte solcher Meetings sind Status-Updates, kurze Rückblicke, das Erkennen von Herausforderungen sowie die gemeinsame Planung der kommenden Woche. Weeklies fördern Transparenz, Verbindlichkeit, Verständnis für den Workload und die regelmäßige Abstimmung im Team.

Inhalt

Inklusive Gestaltung von Weeklies

Weeklies können mehr sein als reine Projektmeetings, sie bieten eine wertvolle Gelegenheit, Vielfalt aktiv in den Arbeitsalltag zu integrieren. Regelmäßige und gut strukturierte Treffen schaffen Raum für gegenseitiges Zuhören, Austausch und Sichtbarkeit unterschiedlicher Perspektiven. Das fördert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch ein Bewusstsein für bestehende Ungleichheiten und Handlungsbedarfe. Jede:r Mitarbeitende fühlt sich gesehen, ernst und wahr genommen.

Ein Weekly kann beispielweise so gestaltet sein, dass jede Person kurz vorstellt, woran sie in der aktuellen Woche arbeitet. Auf diese Weise entsteht ein gemeinsames Verständnis für die Arbeitsbelastung der Kolleg:innen, es werden mögliche Schnittstellen in laufenden Projekten sichtbar und es ergeben sich Anknüpfungspunkte für inhaltlichen Austausch. Etwa bei bevorstehenden Projektabschlüssen oder externen Terminen, zu denen andere Teammitglieder Fragen oder Impulse beisteuern möchten.

Wenn Weeklies so gestaltet sind, dass sie offen für Feedback, Reflexion und lernende Prozesse sind, können sie zu einem Motor für eine diskriminierungssensible und inklusive Teamkultur werden. Sie machen es möglich, Diskriminierung frühzeitig zu erkennen, Veränderungsimpulse aufzunehmen und gemeinsam für ein respektvolles Miteinander einzustehen. So tragen sie zur kontinuierlichen Entwicklung eines Arbeitsumfelds bei, in der Vielfalt als Stärke verstanden und gelebt wird.

Fazit Weeklies sind mehr als nur organisatorische Kurzmeetings, sie sind zentrale Begegnungsräume im Arbeitsalltag. Durch ihre klare Struktur, die Fokussierung auf Wochenziele und Prioritäten sowie ihre kurze Dauer schaffen sie einen Rahmen für regelmäßige, transparente Kommunikation. In diversitätssensiblen Organisationen tragen Weeklies entscheidend dazu bei, gemeinsames Lernen, diskriminierungssensibles Handeln und inklusives Teamwork zu fördern. Sie sind ein wirksames Instrument, um Vielfalt und Gerechtigkeit strukturell zu verankern, Woche für Woche.

Mathilde Berhault

Antonia Geßlein

Junior Consultant

Ich habe Integrative Gesundheitsförderung studiert und absolviere aktuell meinen Master in Diversitätsmanagement. In meiner Arbeit verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer Diversity-Perspektive, um Strukturen und Prozesse inklusiver und zugänglicher zu gestalten. Mir ist wichtig, komplexe Themen verständlich zu vermitteln und praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die Menschen und Organisationen gleichermaßen weiterbringen.

Was bedeutet Vielfalt für dich im Arbeitskontext?

"Mich motiviert die Frage, wie Organisationen Rahmenbedingungen schaffen können, in denen unterschiedliche Menschen wirklich gleiche Chancen haben. Fairness bedeutet für mich, strukturelle Barrieren zu erkennen und Entscheidungen so zu gestalten, dass sie transparent, gerecht und für alle zugänglich sind. Gleichzeitig gehört dazu, dass sich Menschen sicher, respektiert und gesund fühlen können."

Pauline Thurn

Pauline Thurn

Senior Consultant

Pauline verfügt über einen Hintergrund in Politikwissenschaft, Soziologie und Diversitätsmanagement. Ihre Masterarbeit im Diversity Controlling hat ihre Perspektive auf Vielfalt in Organisationen geprägt.
Seitdem arbeitet sie an der Schnittstelle von Recruiting und Diversity und legt großen Wert auf faire, transparente und chancengerechte Prozesse. In D&I-Workshops verbindet sie Praxiswissen mit einer
fundierten Diversity-Perspektive.

Was bedeutet Diversität für dich in der Zusammenarbeit mit Menschen?

Diversität bedeutet für mich, Menschen in ihrer ganzen Individualität wahrzunehmen und ihnen mit echter Offenheit, Unvoreingenommenheit und ehrlichem Interesse zu begegnen.
Ich finde es wichtig, unterschiedliche Lebenswege und Hintergründe nicht zu bewerten, sondern wertzuschätzen – gerade dann, wenn sie von gängigen Normen abweichen. Mich treibt an, Barrieren sichtbar zu machen und Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven ernst genommen und respektiert werden. Vielfalt zu fördern und zu leben ist für mich vor allem eine Haltung: aktives Zuhören, Verstehen und gemeinsam wachsen.

Catharina Crasser

Catharina Crasser

Lead Consultant

Catharina Crasser ist Lead Consultant bei D² - Denkfabrik Diversität. Ihre Expertise umfasst die aktuelle Diversitätsforschung mit Schwerpunkt Gender sowie die Ausarbeitung von Diversitätskonzepten im Kontext von Intersektionalität. Nach ihrem Bachelorabschluss in Political and Social Studies studierte sie im Masterstudiengang ‚Diversitätsmanagement, Religion und Bildung‘ an der Universität Würzburg. Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit in der Denkfabrik ist sie als externe Dozentin für unterschiedliche Seminare in diesem Masterstudiengang tätig.

Was macht deine Arbeit (besonders) interessant?

"Es macht mir Spaß, das Thema auf so viele verschiedene Arten an unterschiedliche Leute heranzutragen. Das Spannende ist, mit Ideen und Methoden an manchen Stellen auf Anklang zu stoßen und an anderen mit einer ähnlichen Idee kläglich zu scheitern. Es geht vor allem darum, die Perspektive meines Gegenübers mit seinen Bedarfen zu verstehen und kreativ passende Konzepte zu entwickeln."

Henning Albers

Henning Albers

Geschäftsführer

Henning hat einen Abschluss als Diplombetriebswirt (FH) mit Schwerpunkten Logistik und Personalmanagement. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in Human Resources in verschiedenen nationalen und internationalen generalistischen Führungsrollen mit Verantwortung für europäische und/oder asiatische Länder. Im Februar 2023 gründete er ALBERS ADVISORY, ein Beratungsunternehmen die umfassende und nachhaltige HR-Lösungen für Unternehmen schafft. Zum 01. Januar 2026 übernahm ALBERS ADVISORY die Denkfabrik Diversität.

Welche Rolle spielt Diversität in deinem Beratungsansatz?

"In dem wir als Brückenbauer verständlich machen, dass Menschen ihr volles Potential ausschöpfen wollen und dieses Potential ganz unterschiedlich und einzigartig ist, schaffen wir Möglichkeiten, wo es vorher vielleicht keine gab. Indem wir dabei helfen, dass Menschen mit ihrem ganzen Ich zur Arbeit kommen können, können sie sich entfalten und so zum langfristigen Erfolg von Unternehmungen beitragen. Verständnis schaffen, neue Perspektiven einbringen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und damit Win-Win Situationen entstehen lassen, treibt mich an."