Inklusion

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von ihren Fähigkeiten, ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder anderen Merkmalen – in sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens einbezogen werden. Insbesondere betrifft dies den Bildungsbereich, die Arbeitswelt und das soziale Leben. Ziel von Inklusion ist es, Barrieren abzubauen, Vorurteile zu überwinden und eine gleichberechtigte Teilhabe für alle zu ermöglichen. Im Bildungsbereich können beispielsweise Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam unterrichtet werden, anstatt ihren Bildungsweg in separaten Schulen zu beschreiten.

Inhalt

Entwicklung der Inklusion

Inklusionsansätze haben sich im Laufe der Jahre stark gewandelt. In vielen Gesellschaften waren Menschen mit Behinderungen oder besonderen Bedürfnissen lange Zeit ausgeschlossen. Oftmals waren sie sogar in Einrichtungen untergebracht, die sie von der Gesellschaft isolierten. Ein Umdenken begann mit der Stärkung der Menschenrechte und mit einer Vielzahl an sozialen Bewegungen im 20. Jahrhundert, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung war die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 2006. Sie hat das Recht auf Inklusion und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft weltweit verankert.

Schwierigkeiten und Herausforderungen

Trotz der vielen Fortschritte gibt es weiterhin Herausforderungen bei der Umsetzung von Inklusion:

  • Vorurteile und Stigmatisierung: Nach wie vor bestehen Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen oder besonderen Bedürfnissen, was häufig zur sozialen Ausgrenzung führt.
  • Fehlende Ressourcen: Oft fehlen in Schulen, am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit die notwendigen Ressourcen, um echte Inklusion zu gewährleisten. Dazu zählen beispielsweise barrierefreie Einrichtungen oder spezielle Unterstützungsangebote.
  • Mangelnde Ausbildung: Lehrkräfte, Fachkräfte und Arbeitgeber*innen sind häufig nicht ausreichend geschult, um inklusiv zu arbeiten. Eine angemessene Ausbildung und Sensibilisierung sind notwendig, um Inklusion erfolgreich zu gestalten und umzusetzen.
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen: Gesetze, die Inklusion fördern sollen, werden in der Praxis oft unzureichend umgesetzt. Es fehlt an klaren Richtlinien und Kontrollmechanismen.

Lesen Sie auch gerne unseren Blogartikel passend zum Thema: Inklusion am Arbeitsplatz: Mehr als nur ein Trend

Fazit Inklusion ist ein wichtiges Thema, das alle Bereiche des Lebens betrifft – nicht nur die Bildung. Denn Inklusion wirkt sich positiv auf die Lebensqualität, das soziale Miteinander und die Chancengleichheit aus. Eine inklusive Gesellschaft bereichert alle und stärkt das Zusammenleben durch Vielfalt. Jedoch macht erfolgreiche Inklusion kontinuierliches Engagement erforderlich. Zu den wichtigsten Bausteinen gehören ein unterstützendes Umfeld, der Abbau von Vorurteilen, ausreichende Ressourcen und geeignete Bildungsangebote. Inklusion ist ein gemeinsames Ziel, das nur erreicht werden kann, wenn sich alle dafür einsetzen.

Unsere Workshops bieten praxisnahe Impulse und konkrete Werkzeuge, um Inklusion aktiv zu fördern und gemeinsam nachhaltige Veränderung anzustoßen. Hier Workshop buchen.

Mathilde Berhault

Antonia Geßlein

Junior Consultant

Ich habe Integrative Gesundheitsförderung studiert und absolviere aktuell meinen Master in Diversitätsmanagement. In meiner Arbeit verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer Diversity-Perspektive, um Strukturen und Prozesse inklusiver und zugänglicher zu gestalten. Mir ist wichtig, komplexe Themen verständlich zu vermitteln und praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die Menschen und Organisationen gleichermaßen weiterbringen.

Was bedeutet Vielfalt für dich im Arbeitskontext?

"Mich motiviert die Frage, wie Organisationen Rahmenbedingungen schaffen können, in denen unterschiedliche Menschen wirklich gleiche Chancen haben. Fairness bedeutet für mich, strukturelle Barrieren zu erkennen und Entscheidungen so zu gestalten, dass sie transparent, gerecht und für alle zugänglich sind. Gleichzeitig gehört dazu, dass sich Menschen sicher, respektiert und gesund fühlen können."

Pauline Thurn

Pauline Thurn

Senior Consultant

Pauline verfügt über einen Hintergrund in Politikwissenschaft, Soziologie und Diversitätsmanagement. Ihre Masterarbeit im Diversity Controlling hat ihre Perspektive auf Vielfalt in Organisationen geprägt.
Seitdem arbeitet sie an der Schnittstelle von Recruiting und Diversity und legt großen Wert auf faire, transparente und chancengerechte Prozesse. In D&I-Workshops verbindet sie Praxiswissen mit einer
fundierten Diversity-Perspektive.

Was bedeutet Diversität für dich in der Zusammenarbeit mit Menschen?

Diversität bedeutet für mich, Menschen in ihrer ganzen Individualität wahrzunehmen und ihnen mit echter Offenheit, Unvoreingenommenheit und ehrlichem Interesse zu begegnen.
Ich finde es wichtig, unterschiedliche Lebenswege und Hintergründe nicht zu bewerten, sondern wertzuschätzen – gerade dann, wenn sie von gängigen Normen abweichen. Mich treibt an, Barrieren sichtbar zu machen und Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven ernst genommen und respektiert werden. Vielfalt zu fördern und zu leben ist für mich vor allem eine Haltung: aktives Zuhören, Verstehen und gemeinsam wachsen.

Catharina Crasser

Catharina Crasser

Lead Consultant

Catharina Crasser ist Senior Beraterin und Mitgründerin von D² – Denkfabrik Diversität. Ihre Expertise umfasst die aktuelle Diversitätsforschung mit Schwerpunkt Gender sowie die Ausarbeitung von Diversitätskonzepten im Kontext von Intersektionalität. Nach ihrem Bachelorabschluss in Political and Social Studies studierte sie im Masterstudiengang ‚Diversitätsmanagement, Religion und Bildung‘ an der Universität Würzburg. Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit in der Denkfabrik ist sie als externe Dozentin für unterschiedliche Seminare in diesem Masterstudiengang tätig.

Was macht deine Arbeit (besonders) interessant?

"Es macht mir Spaß, das Thema auf so viele verschiedene Arten an unterschiedliche Leute heranzutragen. Das Spannende ist, mit Ideen und Methoden an manchen Stellen auf Anklang zu stoßen und an anderen mit einer ähnlichen Idee kläglich zu scheitern. Es geht vor allem darum, die Perspektive meines Gegenübers mit seinen Bedarfen zu verstehen und kreativ passende Konzepte zu entwickeln."

Henning Albers

Henning Albers

Geschäftsführer

Henning hat einen Abschluss als Diplombetriebswirt (FH) mit Schwerpunkten Logistik und Personalmanagement. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in Human Resources in verschiedenen nationalen und internationalen generalistischen Führungsrollen mit Verantwortung für europäische und/oder asiatische Länder. Im Februar 2023 gründete er ALBERS ADVISORY, ein Beratungsunternehmen die umfassende und nachhaltige HR-Lösungen für Unternehmen schafft. Zum 01. Januar 2026 übernahm ALBERS ADVISORY die Denkfabrik Diversität.

Welche Rolle spielt Diversität in deinem Beratungsansatz?

"In dem wir als Brückenbauer verständlich machen, dass Menschen ihr volles Potential ausschöpfen wollen und dieses Potential ganz unterschiedlich und einzigartig ist, schaffen wir Möglichkeiten, wo es vorher vielleicht keine gab. Indem wir dabei helfen, dass Menschen mit ihrem ganzen Ich zur Arbeit kommen können, können sie sich entfalten und so zum langfristigen Erfolg von Unternehmungen beitragen. Verständnis schaffen, neue Perspektiven einbringen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und damit Win-Win Situationen entstehen lassen, treibt mich an."