New Work

New Work steht für eine moderne, flexible Arbeitswelt, die digitale Technologien und eine offene Unternehmenskultur nutzt. Diversitätsmanagement spielt dabei eine zentrale Rolle, indem es Vielfalt fördert und Innovation sowie Mitarbeiterzufriedenheit steigert. Unternehmen, die Inklusion aktiv umsetzen, sind wettbewerbsfähiger und besser auf die Zukunft vorbereitet.

Inhalt

Diversitätsmanagement als Teil von New Work

Ein zentraler Bestandteil von New Work ist das Diversitätsmanagement. Es fördert aktiv die Vielfalt im Unternehmen, indem verschiedene Perspektiven, Fähigkeiten und Hintergründe der Mitarbeitenden einbezogen werden. Diversitätsmanagement zielt darauf ab, eine inklusive Unternehmenskultur zu schaffen, in der sich alle Mitarbeitenden gleichermaßen wertgeschätzt fühlen und ihre Potenziale entfalten können –unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung oder körperlichen Fähigkeiten.

Im Zusammenspiel mit New Work gewinnt Diversität eine neue Bedeutung. Vielfältige Teams fördern nicht nur die Kreativität, sondern ermöglichen auch eine bessere Anpassung an unterschiedliche Kundenbedürfnisse und globalisierte Märkte. New Work wird dank der Ansätze aus dem Diversitätsmanagement zu einem Modell, das Inklusion in den Vordergrund stellt und dabei auf flexible Arbeitsmodelle und individuelle Förderung setzt. So haben Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre individuellen Stärken und Perspektiven einzubringen und das Unternehmen zu bereichern.

Diversitätsmanagement trägt so zur langfristigen Mitarbeiterbindung bei, weil ein offenes und respektvolles Arbeitsumfeld geschaffen wird. Oftmals zeigen Mitarbeitende, die sich in ihrer Vielfalt wertgeschätzt fühlen, mehr Engagement und können sich besser mit dem Unternehmen identifizieren. Somit unterstützt Diversitätsmanagement nicht nur das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sondern auch die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Bedeutung von Diversitätsmanagement im Kontext von New Work

  • Innovationsförderung: Durch eine diverse Belegschaft werden unterschiedliche Ideen und Lösungsansätze eingebracht, was die Innovationskraft des Unternehmens stärkt.
  • Mitarbeiterbindung: Eine wertschätzende und inklusive Unternehmenskultur fördert das Gefühl der Zugehörigkeit der Mitarbeitenden. Dies führt automatisch zu einer höheren Zufriedenheit und Loyalität gegenüber dem Unternehmen.
  • Wettbewerbsvorteil: Die Förderung von Diversität hilft Unternehmen, sich besser auf verschiedene Kundenbedürfnisse einzustellen und in einem globalen Markt erfolgreich zu agieren.
  • Gesellschaftliche Verantwortung: Unternehmen, die Diversität aktiv unterstützen, tragen zu einer gerechteren und inklusiveren Gesellschaft bei.

Herausforderungen und Umsetzung

Die Implementierung von Diversitätsmanagement im Rahmen von New Work birgt jedoch auch einige Herausforderungen. Dazu gehören:

  • Bewusstseinsbildung: Mitarbeitende und Führungskräfte sollten für die Bedeutung von Diversität sensibilisiert werden.
  • Schulung und Weiterbildung: Kontinuierliche Schulungen und Weiterbildungen in Bezug auf Diversität und Inklusion ist notwendig, um Vorurteile abzubauen und ein unterstützendes Umfeld zu schaffen.
  • Strukturelle Veränderungen: Unternehmen müssen ihre bestehenden Strukturen und Prozesse überprüfen und gegebenenfalls anpassen, um Diversität zu fördern.

Lesen Sie passend dazu gerne auch unseren Blogbeitrag: „New Work und Diversität: Wie Unternehmen ihre Arbeitswelt zukunftsfähig gestalten“.

Fazit New Work bietet Unternehmen die Chance, ihre Arbeitsweise sowie Arbeitsmodelle und -kulturen zu überdenken und weiterzuentwickeln. Ansätze aus dem Diversitätsmanagement sind dabei wichtig, um Vielfalt zu fördern und zu einer inklusiven Arbeitsumgebung beizutragen.

So können Unternehmen innovativer arbeiten und einen Beitrag zu einer faireren Gesellschaft leisten. Mit einem modernen und inklusiven Ansatz sind die Unternehmen zudem besser auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden und auf die Veränderungen in der Arbeitswelt vorbereitet.

Mathilde Berhault

Antonia Geßlein

Junior Consultant

Ich habe Integrative Gesundheitsförderung studiert und absolviere aktuell meinen Master in Diversitätsmanagement. In meiner Arbeit verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer Diversity-Perspektive, um Strukturen und Prozesse inklusiver und zugänglicher zu gestalten. Mir ist wichtig, komplexe Themen verständlich zu vermitteln und praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die Menschen und Organisationen gleichermaßen weiterbringen.

Was bedeutet Vielfalt für dich im Arbeitskontext?

"Mich motiviert die Frage, wie Organisationen Rahmenbedingungen schaffen können, in denen unterschiedliche Menschen wirklich gleiche Chancen haben. Fairness bedeutet für mich, strukturelle Barrieren zu erkennen und Entscheidungen so zu gestalten, dass sie transparent, gerecht und für alle zugänglich sind. Gleichzeitig gehört dazu, dass sich Menschen sicher, respektiert und gesund fühlen können."

Pauline Thurn

Pauline Thurn

Senior Consultant

Pauline verfügt über einen Hintergrund in Politikwissenschaft, Soziologie und Diversitätsmanagement. Ihre Masterarbeit im Diversity Controlling hat ihre Perspektive auf Vielfalt in Organisationen geprägt.
Seitdem arbeitet sie an der Schnittstelle von Recruiting und Diversity und legt großen Wert auf faire, transparente und chancengerechte Prozesse. In D&I-Workshops verbindet sie Praxiswissen mit einer
fundierten Diversity-Perspektive.

Was bedeutet Diversität für dich in der Zusammenarbeit mit Menschen?

Diversität bedeutet für mich, Menschen in ihrer ganzen Individualität wahrzunehmen und ihnen mit echter Offenheit, Unvoreingenommenheit und ehrlichem Interesse zu begegnen.
Ich finde es wichtig, unterschiedliche Lebenswege und Hintergründe nicht zu bewerten, sondern wertzuschätzen – gerade dann, wenn sie von gängigen Normen abweichen. Mich treibt an, Barrieren sichtbar zu machen und Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven ernst genommen und respektiert werden. Vielfalt zu fördern und zu leben ist für mich vor allem eine Haltung: aktives Zuhören, Verstehen und gemeinsam wachsen.

Catharina Crasser

Catharina Crasser

Lead Consultant

Catharina Crasser ist Senior Beraterin und Mitgründerin von D² – Denkfabrik Diversität. Ihre Expertise umfasst die aktuelle Diversitätsforschung mit Schwerpunkt Gender sowie die Ausarbeitung von Diversitätskonzepten im Kontext von Intersektionalität. Nach ihrem Bachelorabschluss in Political and Social Studies studierte sie im Masterstudiengang ‚Diversitätsmanagement, Religion und Bildung‘ an der Universität Würzburg. Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit in der Denkfabrik ist sie als externe Dozentin für unterschiedliche Seminare in diesem Masterstudiengang tätig.

Was macht deine Arbeit (besonders) interessant?

"Es macht mir Spaß, das Thema auf so viele verschiedene Arten an unterschiedliche Leute heranzutragen. Das Spannende ist, mit Ideen und Methoden an manchen Stellen auf Anklang zu stoßen und an anderen mit einer ähnlichen Idee kläglich zu scheitern. Es geht vor allem darum, die Perspektive meines Gegenübers mit seinen Bedarfen zu verstehen und kreativ passende Konzepte zu entwickeln."

Henning Albers

Henning Albers

Geschäftsführer

Henning hat einen Abschluss als Diplombetriebswirt (FH) mit Schwerpunkten Logistik und Personalmanagement. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in Human Resources in verschiedenen nationalen und internationalen generalistischen Führungsrollen mit Verantwortung für europäische und/oder asiatische Länder. Im Februar 2023 gründete er ALBERS ADVISORY, ein Beratungsunternehmen die umfassende und nachhaltige HR-Lösungen für Unternehmen schafft. Zum 01. Januar 2026 übernahm ALBERS ADVISORY die Denkfabrik Diversität.

Welche Rolle spielt Diversität in deinem Beratungsansatz?

"In dem wir als Brückenbauer verständlich machen, dass Menschen ihr volles Potential ausschöpfen wollen und dieses Potential ganz unterschiedlich und einzigartig ist, schaffen wir Möglichkeiten, wo es vorher vielleicht keine gab. Indem wir dabei helfen, dass Menschen mit ihrem ganzen Ich zur Arbeit kommen können, können sie sich entfalten und so zum langfristigen Erfolg von Unternehmungen beitragen. Verständnis schaffen, neue Perspektiven einbringen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und damit Win-Win Situationen entstehen lassen, treibt mich an."